Folgende drei BIs unterstützen wir derzeit:
Aktionsbündnis Walderhalt: "Walderhalt statt Weiden West IV!"
Im September 2019 haben wir uns aus verschiedenen Umweltschutzbewegungen, der Wirtschaft, der Politik und der Bevölkerung zusammengeschlossen, um unsinnige Rodungsprojekte in der Region zu verhindern und eine zeitgemäße Flächenpolitik zu fordern. Im Speziellen geht es uns aktuell um das geplante Gewerbegebiet Weiden-West IV im Pressather Wald. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung konnte im Bürgerentscheid vom 14. Februar 2021 eine Waldrodung mit einer eindeutigen Mehrheit von über 65 % bei einer sehr hohen Wahlbeteiligung abgewendet werden. Das AB Walderhalt feierte diesen Erfolg im Februar 2026 zum 5. mal.
BI Fluglärm Weiden i.d.OPf.: "Fluglärm macht krank!"
Worum geht es? Der Verkehrslandeplatz (VLP) Weiden/Latsch ist unter den Top Ten mit den meisten Flugbewegungen in ganz Bayern. Weitaus größere Flugplätze wie Bayreuth oder Hof haben z. T. deutlich weniger Starts und Landungen. Aufgrund des massiv gestiegenen Flugaufkommens seit 2019 hat sich die Lärmbelastung am Verkehrslandeplatz Latsch auf nicht mehr vertretbare ca. 30.000 fast verdreifacht. Im Jahr 2021 sind drei Flugunfälle passiert, einer sogar tödlich. Anwohner haben sich daraufhin zusammengeschlossen und die Gründung einer Bürgerinitiative im September 2021 vollzogen. Die finanziellen Belastungen für den Haushalt der Stadt Weiden sind seit Jahrzehnten untragbar. Aktueller Sachstand: Der Stadtrat hat mit einer Stimme Mehrheit beschlossen, den VLP in einen Sonderlandeplatz umzuwidmen. Dadurch ergeben sich für die Stadt Weiden i.d.OPf. als Betreiberin bessere Gestaltungsmöglichkeiten als Betreiberin. Der Antrag wird derzeit vom Luftamt Nordbayern geprüft. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass durch die Bestrebungen der BI der Flugbetrieb des vom Flugplatz völlig autarkem Rettungshubschraubers Christoph 80 ausgenommen ist.
Aktivkreis Engelmannsholz: "Moore sind wichtige CO2-Speicher!"
Vor einigen Jahren kündigte die Ziegler-Group an, im Engelmannsholz bei Tirschenreuth Europas größte Fabrik für ökologische Fertighäuser bauen zu wollen. Ein mit staatlichen Mitteln wiedervernässtes Moor sollte tatsächlich durch diese Baumaßnahme wieder trockengelegt werden. Die Kosten: rund 220 Millionen Euro. Mittlerweile ist die Planung für das neue Industriegebiet durch die Insolvenz der Ziegler-Group auf Eis gelegt. Die weiteren Ideen der Stadt Tirschenreuth zum dortigen Gewerbegebiet sind scheinbar aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Zumindest Teilflächen stehen nach wie vor im Gespräch.


